Umzug!

Dieser Blog mit vielen neuen bunten Einträgen findet ihr jetzt auf:

*trommelwirbel*

www.moritzmessmer.de

*tusch*

Ohne Worte II

Ohne Worte II

Merde à la carte

Ich war eben im Rewe einkaufen. Nur Nützliches natürlich, morgen gehts ja zum Raften in die Schweiz. Als ich dann an der Kasse stand, zückte ich meine EC-Karte um in die wundervolle Welt der bargeldlosen Bezahlung einzutauchen. Die Kassierin, die immer „ja, ja, ja …“ sagt, sagte leider nicht „ja, ja, ja…“ sondern nur „Karte kaputt!“. Der Automat wollte sie einfach nicht fressen.
Ein Blick in meinen Geldbeutel stiess mich zurück in die kalte, harte, von Krankheitserregern übersähte Welt des Bargelds, von dem ich natürlich nicht genug dabei hatte!
Schweren Herzens musste ich die Palette Dosenbier zurückgeben, damit es fürs Essen reicht. Verdammter Mist!

Die Spaßkasse hier in Fu-Dorf konnte mir auch kein Geld geben, weder am Automaten noch am Schalter. Klasse.

Barspenden sind gern gesehen, werft es mir einfach in den Briefkasten!

Mama! Jens wirft Stecken nach mir!

Was tu ich hier eigentlich? Langsam hab ich das Gefühl, vom Konformismus überrannt zu werden. Ich steh vor 12 Uhr mittags auf, guck „Germany’s next Topfmodel“, verabschiede mich von meinen Freunden nicht mehr mit „Viel Spaß“ sondern mit „Viel Erfolg!“ und jetzt beantworte ich auch noch so ein „Stöckchen“ – also eine Art Fragenkatalog-Epidemie, die in der BLOGOSPHÄRE, zu der ich jetzt auch noch gehöre, rege Verbreitung findet.

Naja, besser als einen Artikel über die mathematische Erklärung zu googles Pagerank zu lesen…

1. Was war damals der entscheidende Grund, mit dem Blogging anzufangen?
Ich war eines Abends mal in der Kommune 5 zu einem gemütlichen Glas Wein und einem Film mit (*kreisch*) Patrick Demsey (*/kreisch*) eingeladen. Als der Film endlich vorrüber war, kamen wir auf das Thema Blog.
Das muss mir irgendwie im Kopf geblieben sein, denn als ich mal 15 min Pause vom Thesis schreiben gemacht hab (ja, ohne Witz! Manchmal arbeite ich wirklich dran!), stand auch schon dieser hässliche Blog mit dem ersten Beitrag über die Sau und das Metallschwein. Mein Gedanke, als ich das realisiert hatte: „Hoppla!“

2. Hast du ein Lieblings-Weblog?
Den von meiner Freundin. Ich muss den mögen, sonst haut sie mich wieder!

3. Welches Weblog hältst du für maßlos überschätzt?
Ich halte alle Blogs für maßlos überschätzt!

4. Welches Weblog hältst du für total unterschätzt oder für zu unbekannt?
Meinen? Nee, ich fänd’s schön, wenn alle Leute nur noch den Bild-Blog lesen würden, statt „ihre Bildung aus der Bild“ (Urlaub / Felsenheimer / Gonzales 2007, Lied 4) zu beziehen.

5. Wenn du jetzt noch mal neu starten würdest, was würdest du ändern?
Nichts bevor ich einen billigen Webspace mit Datenbank hab… und Kohle um den zu bezahlen.

6. Würdest du überhaupt noch mal anfangen?
Mmmh… vielleicht. Weiss ich jetzt noch nicht. Kommt drauf an, ob in meinem Leben jemals noch was interessantes passiert :D

7. Was ist der Lieblings-Beitrag im deinem Blog?
Mal sehen… die Sau war tragisch, die Thai-Suppe eklig … der Beitrag über den Fallenbengel. Da ist ein tolles Bild dabei.

So. Ich hoffe, die Blogosphäre ist zufrieden. Ich werd den Stecken aber nicht weiterschmeissen. Es muss mit mir enden!
Danke an Jens für die Ablenkung :)

Studentische Heuschrecken trinken Kneipe leer!

Ruhig und ahnungslos dämmerten ein paar Natives friedlich in ihrer Stammkneipe vor sich hin. Es war ein stiller Montagabend, ein Regenschauer kündigte sich durch kleine Tropfen an, als es plötzlich dunkel wurde…
Von draußen stürmten ca. 60 Studenten die „kleine Kneipe“, mit dem Ziel, den Laden an diesem Abend leer zu trinken.
Binnen Sekunden war der Laden überfüllt, an der Theke stapelten sich die Studenten und lechzten nach Bier, Sekt und Cola. In Durstlöschketten wurde die Theke mit Münzen und die Tische mit Bieren versorgt, während das Barometer tropische Luftfeuchtigkeitswerte anzeigte.

Barometer im Fallenbengel

Als die ersten Kehlen benetzt waren, ging es auch schon einen bedeutenden Schritt in der Evolution zurück und es wurden Fussballlieder angestimmt mit dem absoluten Highlight von Jochen, der vor lauter Durst schon nicht mehr buchstabieren konnte („H-U-M-A!“ – huma huma huma tätäräää…).

Die Musik wurde auch von CD zu CD krasser. Anfangs war noch Schlager, dicht gefolgt von modernem Schlager á la „Hol mal das Lasso raus“ und wurde dann von abgefahrenem Euro-Dance der frühen 90er abgelöst. Heieiei… da brauchte man schon das ein oder andere Getränk, um das aushalten zu können. Vor allem auf dem Klo war der Sound 4x lauter als im Schankraum, also ein guter Grund, schnell wieder an die Bar zu kommen.

Gegen später gingen den Mädels hinter der Theke wohl die Gläser aus, weswegen das Bier auch schon mal in Pluto- und Donald-Duck-Tassen abgefüllt wurde. Walt Disney's beer for kids!

Ach ja, ein schöner Abend. Und ne coole Aktion von den Studenten!

Thaim-Bomb

Gestern haben mich Jens und Fipsy einfach vergessen. Sie sind von Friedrichshafen aus direkt zu Fipsy gefahren, ohne mich bei meinen Eltern abzuholen und mussten dann den weiten Weg von Herdwangen wieder zurückdüsen. Um mir die Wartezeit zu verkürzen hab ich mal diese seltsame Thai-Suppe im Plastikbecher gemacht, die bei meinen Eltern im Kühlschrank stand.
Die Zubereitung war einfach: Plastikdeckel ab, Foliendeckel abziehen, Plastikdeckel wieder leicht auflegen, 3 Minuten in die Microwelle, Umrühren, nochmal 3 Minuten.
Bis zum letzten Schritt ging alles planmässig. Aber als dann die vorletzte Minute angebrochen war, hat es einmal kurz in der Microwelle gerumst. Ich hab verwundert nachgeschaut und musste entdecken, dass sich unter dem Plastikdeckel so ein Druck angestaut hatte, dass die Suppe explodiert ist! Lecker!
Lecker Thai Suppe
Zum Glück hat der Deckel den Inhalt davon abgehalten, die Innenwände der Microwelle neu zu streichen.
Naja, Fazit: Meine Mutter musste den Drehteller der Micro putzen (ich hatte dazu keine Zeit mehr) und ich mach das nächste Mal ein Loch in den Deckel…
obwohl ich nicht glaube, dass es ein nächstes Mal geben wird, denn die Suppe hat nach verdicktem Wasser mit Stückchen gescheckt.

Grapho-ge-logen

Ich wurde eben von Catherine genötigt, eine Handschriftanalyse im Internet durchzuführen. Tja, gut. Gesagt getan. Ich hab also den sinnfreien Text abgeschrieben und bin die Fragen durchgegangen. Das Ergebnis lautet:
*trommelwirbel*

*spannung*

*tusch!*

„Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.“

Dumm nur:
Ich bin gemächlich und sprech ungern fremde Menschen an.
Ich zeige kein Verständnis für die Belange anderer, wenn diese Belange total hirnverbrannt und doof sind.

Ich arbeite kreativ, schnell, unplanmässig und werde nur in Ausnahmefällen zum Perfektionist.

Die Antwort ist also nicht nur kurz, sondern auch grottenfalsch. Ich glaub ich lern jetzt mit Links zu schreiben, vielleicht entspricht diese Hand meiner Persönlichkeit ja mehr.

Nachtrag: Meine Mutter meint, die Auswertung sie korrekt. So sehr kennt sie mich also :)

Bringt mir das Schwein!

Unglaubliches musste ich gestern früh von meiner Mutter hören. Ich stieg eben aus dem Auto aus, als sie mich um 9 Uhr anrief und mich fragte: „War das Schwein noch da, als ihr gegangen seid?“ Sie sprach von der großen gusseisernen Sparsau, die bei uns auf dem Küchentresen stand. Sie war randvoll mit 1 und 2€-Stücken, bestimmt ein paar hundert Euro.
Die hintere große Sau
Es muss wohl jemand am Mittwoch abend, als meine Eltern beide außer Haus waren, bei uns eingebrochen sein. Das ist bereits vor 2 Jahren mal passiert. Damals wie heute waren keine Einbruchsspuren an den Türen zu sehen. Ebenfalls waren beide Türen abgeschlossen.
Meine Eltern haben die Polizei verständigt. Es kam am gestrigen Nachmittag auch ein Beamter der Kripo, der allerdings keine große Lust hatte, an der Aufklärung des Falls mitzuwirken. Er verdächtigte lieber eventuelle Schüler meiner Eltern und Freunde von mir und meinem Bruder. Ja, genau. Der guckt wohl zuviel Assi-TV auf RTL2.
Vor 2 Jahren kam es noch dicker. Mein Vater hatte eben einen Haufen Geld im Haus, das er für einen Betriebsausflug am folgenden Tag gesammelt hatte. In dieser Nacht kam jemand unbemerkt ins Haus, während meine Eltern im 1. Stock schliefen. Dieser Jemand klaute nicht nur das Geld, sondern schraubte auch das Schwein auf (wohlgemerkt: Das Ding is aus Eisen, sackschwer, bis oben hin gefüllt mit Münzen, die alle auf die Steinplatte prasseln, sobald es geöffnet wird), klaute die Münzen und schraubte das Vieh wieder zu. Alles, ohne meine Eltern zu wecken! Als ich damals immer nachts nach Hause kam, war meine Mutter schon beim Klick-Geräusch des Außenlichts wach geworden und hat mir ein eine Schimpftirade gehalten.
Das schlimme ist ja nicht unbedingt die Kohle. Mag zwar mehr gewesen sein, als ich jemals wieder auf dem Konto haben werde, aber was wirklich schlimm ist, ist das Schwein! Das war verdammt cool! Und es hatte so tolle Söckchen an, damit es nicht die Steinplatte zerkratzt. Und jetzt ist es futsch. Dieser Mistkerl!
Darum ruf ich euch auf: Findet das Schwein! Und bringt es mir! Und vergesst die Metallsau nicht! :D